Bitte-Menüpunkt-wählen

Gastro-Forum Teaser Start

News-Blog Teaser Start

Kontakt-Datenbank Teaser Start

Gastro-Events Teaser Start

bundesweit-gentechnik-anbau-verbot-bölw-2015Bald keine Gentechnik mehr auf Deutschen Feldern? 

BÖLW begrüßt Länderinitiative für bundesweite Gentechnik-Anbau-Verbote

Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bringen einen Gesetzentwurf in den Bundesrat ein, mit dem der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen (Opt-out) auf Bundesebene ausgesprochen werden kann. Er soll am 10.07.2015 zur Abstimmung  stehen. Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert:

„Wir begrüßen die Bundesländer-Initiative für bundesweite Gentechnik-Anbauverbote. Mit einem Opt-out auf Grundlage des Gesetzentwurfs würde die Gefahr eines chaotischen und kostspieligen Flickenteppichs aus unterschiedlichen Länder-Regelungen gebannt. Bundesregierung und Bundestag sollten diese Initiative der Länder aufgreifen. Damit kann im Herbst ein Gesetz verabschiedet werden, das den Gentechnik-Anbau wirksam verhindert und so den Interessen von Verbrauchern, Umwelt und Wirtschaft gerecht wird.“

Hintergrund

Derzeit stockt das Gesetzgebungsverfahren zu Opt-out. Der Vorschlag des Bundeslandwirtschaftsministeriums zielt darauf ab, dass vor allem die Bundesländer Anbauverbote aussprechen. Der BÖLW kritisierte das als Flickenteppichlösung ebenso wie die Länder selbst und der Deutsche Bundestag. Auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks setzte sich dafür ein, dass Gentechnik-Anbauverbote bundesweit ausgesprochen werden. Denn nur wenn Anbauverbote auf Bundesebene verhängt und flächendeckend durchgesetzt werden, ist sichergestellt, dass die Äcker in Deutschland auch zukünftig frei von Gentechnik-Pflanzen bleiben.

Ein Flickenteppich unterschiedlicher Gentechnik-Verbote in Bayern, Sachsen oder gar auf Landkreisebene käme insbesondere den Landwirten und der mittelständischen Lebensmittelproduzenten in Deutschland teuer zu stehen. Ausgerechnet die Bauern und Lebensmittelunternehmer, die keine Gentechnik einsetzen, tragen einen Großteil der Folgekosten, da das Verursacherprinzip nicht umgesetzt ist. Allein beim Anbau von Gentechnik-Mais würden geschätzte Kosten von bis zu 153 Mio. Euro pro Jahr in Deutschland anfallen.

Welche Kosten durch den Anbau von Gentechnik-Pflanzen entstehen, lesen Sie im BÖLW-Report „Schadensbericht Gentechnik“ (Kurzfassung/Ausführlich).

zuruek unover Newsletter Button

Quelle: BÖLW

Das könnte Dich auch interessieren:

  • Convenience-Trends für den Außer-Haus-Markt auf der INTERNORGA 2019

    Die Herausforderungen in modernen Profi-Küchen sind vielfältig

    Effizientes Arbeiten und Planen, Abfallvermeidung, wirtschaftliche Lagerhaltung, eine hohe Qualität und möglichst gleichbleibender Geschmack sind nur einige Punkte, die Gastronomen beschäftigen.

    Weiterlesen...
  • Sous-Vide - Sanftes Garen für Liebhaber der Gourmetküche

    Mit zahlreichen Geheimtipps aus der Sterneküche

    Ob zartes Fleisch, schonend zubereitetes Gemüse oder edle Desserts - durch das langsame Garen im Vakuum werden Lebensmittel besonders schonend zubereitet, Aromen entfalten sich voll und die Gerichte gelingen auf den Punkt.

    Weiterlesen...
  • Hotelverband fordert Nachbesserungen beim Visakodex

    Visa-Kodex wird auf Grundlage eines Änderungsvorschlags der Europäischen Kommission überarbeitet

    Anlässlich der heutigen Trilog-Verhandlung von Europäischem Parlament, Rat und Kommission zur Modernisierung des Visakodex spricht sich der Hotelverband Deutschland (IHA) für eine stärkere Berücksichtigung touristischer Belange aus.

    Weiterlesen...
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit Ihrer Einwilligung erklären Sie sich damit einverstanden, dass auf den Seiten der Welt der Gastronomie Cookies verwendet werden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen