Bitte-Menüpunkt-wählen

News-Blog Teaser Start

Kontakt-Datenbank Teaser Start

Gastro-Events Teaser Start

corona-schock-im-gastgewerbe-aktuelle-zahlen-zu-kurzarbeit-und-arbeitslosigkeit

Corona-Schock im Gastgewerbe

Aktuelle Zahlen zu Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit

Von „schockierenden Arbeitsmarktzahlen“ spricht der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) Guido Zöllick. Der Zugang in Arbeitslosigkeit im April stieg im deutschen Gastgewerbe um nie dagewesene 208,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Das ist die höchste Steigerung aller Branchen der deutschen Wirtschaft. Auch bei der Kurzarbeit sind die Zahlen in Gastronomie und Hotellerie extrem hoch. So wurde im März und April für mehr als eine Million Beschäftige Kurzarbeit angezeigt. Zöllick: „Das sind katastrophale Zahlen. Für Unternehmer wie Mitarbeiter ist das eine dramatische Ausnahmesituation. Das Gastgewerbe liegt am Boden.“

Die Zahlen treffen eine Branche, die in den letzten zehn Jahren mehr als 300.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen hat. Die noch im Februar, also vor weniger als drei Monaten, dringend Fachkräfte gesucht hat. Eine Branche, die in der Vergangenheit das Instrument der Kurzarbeit so gut wie gar nicht genutzt hat.

Über eine Million Beschäftigte in Kurzarbeit

Doch jetzt wurde im März und April für 1.025.512 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Damit sind insgesamt mehr als 95 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe betroffen. Zum Vergleich: Der Wert für Februar lag bei 173. „Die Kurzarbeit erweist sich in der Situation als wertvolles arbeitsmarktpolitisches Instrument“, sagt Zöllick. Der Zugang in Arbeitslosigkeit beträgt in absoluten Zahlen 35.348 Arbeitslose, das entspricht prozentual einem Anstieg von 208,2 Prozent.

Die alarmierenden Arbeitsmarktzahlen machen die verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche der Gastlichkeit deutlich. Umso dringender sieht der DEHOGA-Präsident jetzt politischen Handlungsbedarf. Die bisherigen Liquiditätshilfen reichten nicht aus. Zudem sei die Erstattung des Kurzarbeitergeldes für März laut einer aktuellen DEHOGA-Umfrage in 84 Prozent der Fälle noch nicht erfolgt. Auch für April mussten die Löhne und Gehälter bereits überwiesen werden. Dazu kämen die Fixkosten. Der Liquiditätsengpass verschärfe sich.

„Der Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen muss schnell auf den Weg gebracht werden, ansonsten werden viele Betriebe den Mai nicht überleben“, warnt Zöllick. Ebenso fordert der DEHOGA eine Gesetzesänderung, die einen Anspruch auf Pachtminderung beinhaltet.

Übersicht Newsletter abonnieren

Quelle: DEHOGA | Bild ©: Konstantin Labunskiy

Die letzten News:

  • Veganer Lifestyle auf der VeggieWorld

    Die Messe für den veganen Lebensstil Anfang November in Berlin

    Vom 06. bis 07. November 2021 findet die VeggieWorld in Berlin statt. Die VeggieWorld in Berlin ist nach 20 Monaten Corona-Pause die erste VeggieWorld des Jahres.

    Weiterlesen...
  • Bewerbungsstart für Next Chef Award 2022

    INTERNORGA und Johann Lafer suchen beste Nachwuchskochtalente aus Deutschland, Österreich und Schweiz

    Was wäre die Gastronomie ohne engagierte und talentierte Köchinnen und Köche, die ihren Beruf leidenschaftlich ausüben. Mehr denn je ist die Förderung von Nachwuchs entscheidend, wenn es um die Zukunft der Branche geht.

    Weiterlesen...
  • Jahrhundert-Hochwasser 2021

    Große Solidarität der Branche mit Gastronomen und Hoteliers in den Flutgebieten

    Mit einer deutschlandweiten Spendenaktion hatte der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) alle Hoteliers, Gastronomen und Partner der Branche zur Solidarität mit den gastgewerblichen Unternehmern aufgerufen, die von der Flutkatastrophe im Sommer 2021 betroffen waren.

    Weiterlesen...