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Wohlfühlklima für der MARINE INTERIORS

Von nüchtern-reduziert bis üppig-luxuriös

Auf der MARINE INTERIORS zeigen Aussteller ihr geballtes Know-how, wenn es um den Innenausbau von Fähren und Kreuzfahrtschiffen geht.

Von nüchtern-reduziert bis üppig-luxuriös, die Bandbreite ist enorm: Bei der Standardkabine an Bord einer Fähre für die nächtliche Überfahrt von einem Hafen zum nächsten geht es darum, praktischen Nutzwert im Kompaktformat zu realisieren. Bei der individuell gestalteten „Panorama-Suite“ auf den neuen Cruisern der „Mein Schiff“-Serie von TUI sind hingegen rund 70 Quadratmeter so komfortabel zu gestalten, dass sich bis zu sechs Personen auch auf einer dreiwöchigen Kreuzfahrt noch besser als zu Hause fühlen. Auf der MARINE INTERIORS Cruise & Ferry Global Expo, powered by SMM, die erstmalig vom 11. bis 13. September 2019 parallel zur Seatrade Europe – Cruise and River Cruise Convention auf dem Gelände der Hamburg Messe durchgeführt wird, präsentieren internationale Aussteller ihre fachliche Kompetenz in Sachen Interior Design.

„Die Innenausstattung von Schiffen stellt nicht nur unter Sicherheitsaspekten besondere Anforderungen an Reedereien, Werften und Zulieferer“, sagt Claus Ulrich Selbach Geschäfts-bereichsleiter Maritime und Technologiemessen bei der Hamburg Messe und Congress GmbH. Ebenso wichtig sei es, die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen punktgenau zu treffen. Dabei komme es von der Designphase bis zur Umsetzung auf eine reibungslose Zusammenarbeit der Projektpartner an. „Auf der MARINE INTERIORS sind die führenden Unternehmen vertreten, die solche Herausforderungen meistern“, sagt Selbach.

Gewaltige Dimensionen

Die neue Fachmesse in der Kreuzfahrtmetropole Hamburg bildet die komplette Wertschöpfungs-kette in Sachen Hotelkomfort an Bord ab: Die Bereiche, die für sie zugänglich sind, prägen das Urlaubserlebnis der Passagiere und sind deshalb ein Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg eines Kreuzfahrtunternehmens. Hier kommt es auf die perfekte Kombination der Zutaten an: Maßgeschneiderte Lösungen für die Nasszellen sind ebenso gefragt wie rutschsichere Beläge auf Balkonen und Decks oder hochwertige Technik für das Entertainment-Programm. Die Projektdimensionen sind gewaltig: Mehr als 800 Partnerunternehmen arbeiten im Durchschnitt an einem Kreuzfahrtschiff mit. Dabei werden beispielsweise 40.000 Quadratmeter Teppichboden und 2000 Kilometer Kabel verlegt oder 1800 Toiletten installiert. „Es ist etwas Besonderes, an etwas zu arbeiten, das so schön ist wie ein Schiff“, sagt Jürgen Trost, Geschäftsführer von Kaefer Schiffsausbau. Der Aussteller aus Bremen hat schon an mehr als 40 Kreuzfahrtschiffen mitgebaut. Ein Highlight war im vergangenen Jahr die „Norwegian Bliss“: Das speziell auf Kreuzfahrten zum Polarkreis ausgelegte Schiff entstand auf der Meyer Werft in Papenburg. Das Kaefer-Team war für den Innenausbau des „Texas Barbecue Clubs“, der „Horizon Lounge“ und des „Bliss Theaters“ mit 1000 Sitzplätzen verantwortlich. „Die größte Herausforderung in unserer Branche ist es, dass das Schiff rechtzeitig fertig wird. Diesem obersten Ziel wird alles andere untergeordnet. Unsere Aufgabe ist es, unsere Manpower entsprechend einzuteilen“, sagt Trost.

Veränderter Geschmack

Die Lebensdauer eines Kreuzfahrtschiffs beträgt mindestens 20 Jahre. Nach einer gewissen Zeit intensiver Nutzung wird eine Sanierung fällig, die dann auch dem veränderten Stilempfinden Rechnung trägt. Eine besonders anspruchsvolle Aufgabe hatte hier kürzlich der finnische Innenausbau-Experte Almaco zu bewältigen. Das Unternehmen begleitete den Wechsel der 1999 ausgelieferten „SuperStar Virgo“ von der Reederei Star Cruises zu Dream Cruises, wo das Schiff unter dem Namen „Explorer Dream“ unterwegs sein wird. Zum Leistungsumfang in den Kabinenbereichen gehörten etwa die Erneuerung von Tapeten, Teppichen, Kunstwerken, Vorhängen und anderer Ausstattungsmerkmale für 543 Kabinen, der Bau von zwei neuen Palast-Suiten von 90 Quadratmeter und die Umwandlung von 44 Passagierkabinen in 22 Suiten. Der Zeitplan war ambitioniert, unter anderem mussten 160 Tonnen Material per Luftfracht nach Singapur transportiert werden, wie Jean-Pierre Lepage, Chef der Servicesparte von Almaco, berichtet.

Große Vielfalt

Bodenbeläge, Tischlerarbeiten, Lichtinstallationen: Bereits sechs Jahre nach Indienststellung der „Europa 2“ hat das auf Kreuzfahrtschiffe spezialisierte Hamburger Unternehmen Bez Marine Interiors maßgeblich dazu beigetragen, das noble Ambiente an Bord zu optimieren. „Eleganz ohne Wärme ist Arroganz“ lautete das von Hapag-Lloyd-Cruises-Chef Karl J. Pojer vorgegebene Motto. Luxus bedeute auch, dass man das Mobiliar austausche, bevor es sich abnutzt.
Ebenso anspruchsvoll, aber handfester sind die Anforderungen an das Interieur von Fähren: So hat der polnische Hersteller Fast zuletzt am Bau einer Hybrid-Fähre auf der Crist-Werft mitgewirkt und sich unter anderem um die komplette Innenausstattung mit Sitzgruppen, Kabinen oder Küchen gekümmert. Funktionalität ist Trumpf: Das gilt auch für die Beschilderung von Decks, Funktionsbereichen und Fluchtwegen, wie sie der Leitsystem-Spezialist Marahrens für die maritime Branche liefert – schließlich sollen die Passagiere sich auf ihrem Schiff auch gut zurechtfinden.
Kaefer, Almaco, Bez Marine Interiors und Fast sind nur einige der Unternehmen, die ihr Know-how auf der MARINE INTERIORS Cruise & Ferry Global Expo präsentieren. Kaefer-Schiffsausbau-Geschäftsführer Jürgen Trost freut sich auf die MARINE INTERIORS: „Wir sind seit vielen Jahren Aussteller auf der SMM. Dass es nun eine Messe speziell für den Innenausbau gibt, ist für uns natürlich besonders interessant. Die Gelegenheit, uns dort prominent zu präsentieren, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Von der MARINE INTERIORS erhoffen wir uns, viele unserer Kunden anzutreffen, potenzielle Neukunden kennenzulernen und inspirierende Eindrücke von rechts und links einfangen zu können.“


Über die MARINE INTERIORS Cruise & Ferry Global Expo, powered by SMM

Die MARINE INTERIORS Cruise & Ferry Global Expo, powered by SMM, findet künftig jeweils in ungeraden Jahren statt. Erwartet werden zur ersten Veranstaltung vom 11. bis 13. September 2019 Aussteller aus allen Bereichen des Schiffsinnenausbaus, die auf zahlreiche hochkarätige Besucher treffen, darunter Entscheider von Reedereien, Werften und Designbüros. Die neue Messe läuft parallel zur Seatrade Europe – Cruise and River Cruise Convention. Besucher erhalten kostenlosen Eintritt zu beiden Veranstaltungen.

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Quelle: Hamburg Messe und Congress | Bild ©: Rolf Otzipka

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