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NFC (near field communication) oft unterschätzt

Deshalb gehört kontaktloses Bezahlen in jedes Gastro-Konzept

Noch nie war Bezahlen so schnell und einfach wie heute. Kredit- oder Girokarte vor das Terminal halten – fertig! Mit der Kontaktlos-Technologie NFC (Near Field Communication) begleichen Kunden kleinere Beträge bis 25 Euro in ein bis zwei Sekunden – ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift. Gleichzeitig ist NFC die technische Voraussetzung zur Akzeptanz mobiler Zahlungen mit dem Smartphone oder der Smartwatch – dem nächsten Schritt zu einem zunehmend bargeldlosen Alltag. Schließlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Apple Pay und Co. auch hierzulande starten.

Das Problem: Noch immer bieten nicht alle Gastronomen ihren Gästen bargeldloses Bezahlen an – ganz zu schweigen von kontaktlosem Bezahlen. So verlieren sie potentielle Kundschaft und Umsatz. Der Eschborner Payment-Dienstleister Concardis berät deshalb Gastro-Gründer zu passenden Bezahloptionen und den Vorteilen der modernen NFC-Technologie. 

Warum die Akzeptanz von Kartenzahlungen unentbehrlich ist

Der Kunde ist König – und möchte auch in der Gastronomie mit seiner favorisierten Zahlungsart die Rechnung begleichen. Gastronomen sollten es ihren Gästen leicht machen und nicht riskieren, die Kundschaft an die Konkurrenz zu verlieren, die Kartenzahlung akzeptiert. Denn die Entscheidung, wo sie einkehren, machen Gäste oft davon abhängig, ob mit Karte oder nur mit Bargeld bezahlt werden kann. Wer hat heute jederzeit genügend Bargeld für ein spontanes gutes Essen oder einen Cocktailabend einstecken?

NFC? So funktioniertʼs!

Was heißt eigentlich NFC, und wie geht das? Technisch gesehen ist NFC ein Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. NFC steht dabei für Near Field Communication. Zwei Elemente kommunizieren miteinander, wenn sie sich nahe beieinander befinden. In der Tat müssen zwei NFC-fähige Geräte oder Datenträger in einem Abstand von wenigen Zentimetern gehalten werden, damit eine Übertragung stattfinden kann. Das macht das Verfahren einfach – und sicher. Heutzutage sind bereits viele Kreditkarten mit NFC ausgestattet, und auch bei der Girocard wird gerade NFC integriert. Gastronomen brauchen nur noch ein aktuelles Terminal im Laden, um kontaktloses Bezahlen zu ermöglichen. Ob im Supermarkt oder am Fahrkartenautomaten, NFC gehört heute in vielen Lebensbereichen zum Standard.

Ganz schön bequem – und unglaublich schnell!

Es überrascht nicht, dass Konsumenten immer öfter das kontaktlose Bezahlen nutzen: Statt die Karte per Chip oder Magnetstreifen vom Terminal auslesen zu lassen und dann mit PIN-Eingabe oder Unterschrift die Bezahlung zu bestätigen, können per NFC bis zu 25 Euro ohne weitere Autorisierung bezahlt werden. Damit bezahlen Kunden kleinere Beträge in nur ein bis zwei Sekunden – schneller geht’s nicht. Neueste Umfragen zeigen, dass kontaktloses Bezahlen mittlerweile über alle Altersgruppen hinweg eine alltägliche Bezahlmethode ist: 2016 gaben mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten bei der Digital-Payment-Studie des Kartenanbieters VISA an, dass sie die Kontaktlos-Funktion ihrer Kreditkarte nutzen.

Mobiles Bezahlen: Auf geht’s!

Der Clou: Die meisten Wallet-Lösungen für das Mobile Payment mit dem Smartphone basieren ebenfalls auf der Kontaktlos-Technologie. Dazu hinterlegen die Nutzer ihre Kreditkartendaten in ihrer jeweiligen Payment-App wie zum Beispiel Apple Pay oder Samsung Pay. Danach können sie anstatt ihrer Karte einfach ihr Smartphone vor das Kartenterminal halten. Gastronomen mit einem NFC-fähigen Kartenlesegerät sind automatisch fit für Mobile Payment via Smartphone oder Smartwatch.

Moderne Payment-Lösungen für die Gastronomie

„Ob Mobile Payment, kontaktlose Kartenzahlung per NFC oder auch klassische Kartenzahlung – bargeldloses Bezahlen ist heute unverzichtbar und gehört in jedes Gastronomiekonzept. Dabei ist es wichtig, dass sich Gastro-Gründer genau informieren, welche Payment-Lösung für ihr Geschäftsmodell das richtige ist“, rät Marcus W. Mosen, CEO von Concardis und Jurymitglied des Gastro-Gründerpreises. Ein Food-Truck braucht ein anderes Bezahlmodell als eine Bar mit großem Außenbereich oder auch ein gehobenes Restaurant, dass eine nahtlose Verknüpfung zwischen Bestell- und Abrechnungssystem benötigt. Sind die Gäste international? Dann müssen auch ausländische Zahlungsmittel akzeptiert werden. Soll das Geschäft schnell ausgebaut und auf weitere Filialen ausgedehnt werden? Dann müssen die Paymentoptionen besonders flexibel sein. Für Einsteiger gibt es zudem smarte Lösungen wie das iPad-Kassensystem orderbird, bei dem das Payment bereits integriert ist.

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Quelle: Gastro-Gründerpreis / orderbird AG

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