Bitte-Menüpunkt-wählen

News-Blog Teaser Start

Kontakt-Datenbank Teaser Start

Gastro-Events Teaser Start

bio-bauern-schuetzen-trinkwasser

Bio-Bauern schützen Trinkwasser

Marine Öko-Systeme kollabieren weltweit wegen ungebremster Überdüngung

„Wasser ist Leben. Aber unser Trinkwasser, die Flüsse und Seen sind in Gefahr“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich des Weltwassertages am 22. März. 27 % der deutschen Grundwasserkörper sind mit zu viel Nitrat belastet, marine Öko-Systeme kollabieren weltweit wegen ungebremster Überdüngung – vorwiegend aus der Landwirtschaft.

„Bio-Bauern schützen unser Trinkwasser“, so Löwenstein. Da Bio-Bauern keinen leicht löslichen Stickstoffdünger verwenden und weniger Tiere pro Flächen halten, sickern aus Bio-Böden keine schädlichen Mengen an Nährstoffen ins Grund- und Oberflächenwasser. Und weil Bio-Bauern ihre Pflanzen ökologisch schützen und kein Glyphosat und Co. einsetzen, gelangen von Bio-Höfen keine chemisch-synthetischen Pestizide ins Wasser. „Bundesweit kooperieren Bio-Bauern mit Wasserwerken, die lieber in eine grundwasserschonende Landwirtschaft investieren, als viel Geld für Wasseraufbereitung auszugeben“, ergänzt der BÖLW-Vorsitzende.  

„Die Bundesregierung muss mit allen verfügbaren Politikinstrumenten bessere Rahmenbedingungen für den Ökolandbau schaffen. Das können Landwirtschaftsminister Schmidt und Umweltministerin Hendricks beispielsweise bei der aktuellen Überarbeitung der Düngeverordnung tun“, so Löwenstein. „Es kommt beim Düngerecht darauf an, Regelungen dort anzusetzen, wo die Probleme entstehen. Das ist in großen Tierbeständen der Fall, bei denen mehr Tiere auf der Fläche gehalten werden als Böden und Gewässer verkraften. Hier muss mit der Einführung von Hoftorbilanzen sichergestellt werden, dass die Nährstoffüberschüsse in Grenzen gehalten werden.“ Auch leicht löslicher Stickstoffdünger verursacht Probleme, ist aber bislang noch gar nicht Gegenstand des Vorordnungsentwurfes und muss unbedingt eingearbeitet werden. Die Düngung mit Festmist und Kompost hingegen steht im Einklang mit dem Grundwasserschutz und darf deshalb nicht durch Überregulierung erschwert werden.

„Wasserschutz lässt sich nicht vertagen, denn der Anteil von nutzbarem Süßwasser ist mit 2,5 % aller Wasserreserven weltweit gering. Wasser muss nachhaltig genutzt werden. Mehr Schäden am knappen Gut Wasser können wir uns nicht leisten“, warnt Löwenstein abschließend. Bereits heute werden 70 % alles „blauen Wassers“ in der Landwirtschaft verbraucht.

zuruek unover Newsletter Button

Quelle: Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW)

Die letzten News:

  • Studierende aus der Ukraine für das deutsche Gastgewerbe

    Auch bei Saisonarbeit Arbeitsschutz und faire Löhne gewährleisten

    Seit gestern kann die Bundesagentur für Arbeit Anträge auf eine Ferienbeschäftigung ukrainischer Studierender im hiesigen Gastgewerbe genehmigen, auch wenn die Antragstellenden nicht gegen das Coronavirus geimpft sind.

    Weiterlesen...
  • Eine saubere Sache

    Die neue Winterhalter Nassmüllentsorgung

    Wer in der Großküche arbeitet, kennt die Probleme rund um den Nassmüll: Randvolle und schwere Grüne Tonnen werden oft quer durch den Betrieb in Lagerräume geschleppt, deren Kühlkosten man sich eigentlich sparen könnte.

    Weiterlesen...
  • Start Low Projekt startet Umfrage zur gesunden Kitaverpflegung

    Gesucht werden Expert*innen aus der Gemeinschaftsverpflegung

    Sie sind in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) tätig und bieten Verpflegung für Kindertageseinrichtungen (Kitas) an? Dann freuen wir uns über Ihre Meinung.

    Weiterlesen...
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit Ihrer Einwilligung erklären Sie sich damit einverstanden, dass auf den Seiten der Welt der Gastronomie Cookies verwendet werden.