Bitte-Menüpunkt-wählen

Gastro-Forum Teaser Start

News-Blog Teaser Start

Kontakt-Datenbank Teaser Start

Gastro-Events Teaser Start

Bio-Lenebsmitte-Schöpfkelle-Junge-Kocht-gesundÖko-Monitoring bestätigt Bio- als sicherste Lebensmittel

Bio-Gemüse 320-fach weniger mit Pestiziden belastet als konventionelles Gemüse

Baden-Württemberg präsentierte die Ergebnisse des neuesten Öko-Monitorings, einem Kontrollprogramm, das Bio-Lebensmittel auf erwünschte und unerwünschte Inhaltsstoffe untersucht und die Werte mit denen konventionell erzeugter Lebensmittel vergleicht. Der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, kommentiert:

„Die neuen Test-Ergebnisse des Öko-Monitorings Baden-Württemberg zeigen dieses Jahr ein weiteres Mal, dass Bio-Lebensmittel die sichersten Produkte am Markt sind. Weil Bio-Bauern keine chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen, sind diese fast vollständig frei von Verunreinigungen mit Pestiziden. Besonders deutlich wird der Unterschied bei Gemüse: Öko-Gemüse ist durchschnittlich 320-fach weniger mit Pestiziden belastet als konventionelle Produkte.

Die Ergebnisse beweisen einmal mehr, dass die bewährte prozessorientierte Bio-Kontrolle den Verbrauchern die höchste Sicherheit bietet. Der schonende Anbau-Prozess, bei dem die Bio-Bauern auf Fruchtfolgen, Sortenvielfalt und ökologischen Pflanzenschutz setzen, führt zur hohen Bio-Qualität im Endprodukt.

Auch wenn fast alle Bio-Produkte keine Belastungen mit chemisch-synthetischen Pestiziden aufweisen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Pestizid-Spuren auf Bio-Produkte gelangen. Denn solange der Großteil der Landwirtschaft auf den Einsatz von Agrarchemie setzt, befinden sich Pestizidrückstände in unserer gesamten Umwelt.

Die Ergebnisse des Öko-Monitorings zeigen auch, dass bei der Reform des europäischen Bio-Rechts weiter auf das bewährte Öko-Kontrollsystem gesetzt werden muss. Auf dem Holzweg sind die EU-Mitgliedsstaaten, die diese Woche im EU-Agrarrat forderten, dass Bio-Bauern für den Pestizid-Einsatz ihrer konventionellen Nachbarn haften sollen. Diese Forderung würde die Abschaffung des Ökolandbaus in Europa bedeuten.“

Hintergrund

Das Land Baden-Württemberg führt seit dem Jahr 2002 ein spezielles Überwachungsprogramm im Bereich der ökologisch erzeugten Lebensmittel durch. Die Ergebnisse des Öko-Monitorings finden Sie hier.

Im Jahr 2014 wurden folgende Themenfelder bearbeitet:Gentechnisch veränderte Pflanzen:

  • Untersuchung von Mais- und Sojaprodukten sowie Honig
  • Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und bestimmten Kontaminanten in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs
  • Organische Kontaminanten und Pestizide in Lachs und Milcherzeugnissen aus Schafs- und Ziegenmilch
  • Dioxine und PCB in Hühnereiern, Lachs sowie Milcherzeugnissen aus Schafs- und Ziegenmilch
  • Stabilisotopenverhältnisse des Stickstoffs (δ15N-Wert) als Indikator für die Art der Düngung bei Frischgemüse sowie des Kohlenstoffs (δ13C-Wert) als Indikator für die Art der Futter-grundlage des Milchviehs
  • Mikrobiologie bei Rohmilchkäse
  • Rückstände von Pestiziden bei Baumwolltextilien und gentechnische Veränderungen bei Baumwolle und Baumwollgarnen

zuruek unover Newsletter Button

Quelle: BÖLW

Das könnte Dich auch interessieren:

  • Convenience-Trends für den Außer-Haus-Markt auf der INTERNORGA 2019

    Die Herausforderungen in modernen Profi-Küchen sind vielfältig

    Effizientes Arbeiten und Planen, Abfallvermeidung, wirtschaftliche Lagerhaltung, eine hohe Qualität und möglichst gleichbleibender Geschmack sind nur einige Punkte, die Gastronomen beschäftigen.

    Weiterlesen...
  • Sous-Vide - Sanftes Garen für Liebhaber der Gourmetküche

    Mit zahlreichen Geheimtipps aus der Sterneküche

    Ob zartes Fleisch, schonend zubereitetes Gemüse oder edle Desserts - durch das langsame Garen im Vakuum werden Lebensmittel besonders schonend zubereitet, Aromen entfalten sich voll und die Gerichte gelingen auf den Punkt.

    Weiterlesen...
  • Hotelverband fordert Nachbesserungen beim Visakodex

    Visa-Kodex wird auf Grundlage eines Änderungsvorschlags der Europäischen Kommission überarbeitet

    Anlässlich der heutigen Trilog-Verhandlung von Europäischem Parlament, Rat und Kommission zur Modernisierung des Visakodex spricht sich der Hotelverband Deutschland (IHA) für eine stärkere Berücksichtigung touristischer Belange aus.

    Weiterlesen...
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit Ihrer Einwilligung erklären Sie sich damit einverstanden, dass auf den Seiten der Welt der Gastronomie Cookies verwendet werden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen