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Nüsse senken das Risiko von koronaren Herzkrankheiten

Wissenschaftler stellen für den DGE-Ernährungsbericht positiven Effekt von Nüssen fest

In der Adventszeit nascht man gerne mal eine Hand voll Nüsse, Marzipan oder Nussgebäck. Oft mit dem Vorsatz nach den Feiertagen mit der Nascherei aufzuhören verkennen viele die positive Wirkung von Nüssen auf unseren Körper. Seit die Menschheit ihre Wiege verlassen hatte und als Jäger und Sammler umherstreifte waren Nüsse ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Daran hat sich bis heute nur wenig geändert.

Studien belegen hohen Anteil an Proteinen und Vitaminen

Der Verzehr von Nüssen und Mandeln senkt wahrscheinlich das Risiko, an koronaren Herzkrankheiten zu erkranken. Dies fanden Wissenschaftler für den 13. DGE-Ernährungsbericht heraus. Sie vermuten, dass die in Nüssen und Mandeln enthaltenen Polyphenole, Ballaststoffe sowie die günstige Fettsäuren-Zusammensetzung den positiven Effekt hervorrufen. Diese Inhaltsstoffe scheinen bedeutsamer zu sein, als ihr absoluter, hoher Fettgehalt. Neben vielen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind sie eine gute Quelle für pflanzliches Protein, B-Vitamine, Vitamin E, Magnesium, Calcium und Eisen.

Nüsse und Mandeln sind kalorienreich und zählen zu den Lebensmitteln mit hoher Energiedichte. Im Sinne einer vorbeugenden Ernährung empfiehlt die DGE täglich eine Handvoll, etwa 25 g, davon zu essen. In dieser Menge, und idealerweise ungesalzen, sind sowohl Nüsse als auch Mandeln wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Und das Beste ist, sie schmecken nicht nur in der Adventszeit.

Wir wünschen daher einen guten Appetit beim Knabbern auch über die Weihnachtszeit hinaus.

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Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. | Foto ©: Anton Spachmüller

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