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Ausbildungsangebote als Wettbewerbsfaktor

Transparenz und Motivation auf dem "Chancengipfel" in Berlin

Der Fachkräftemangel hat die Branche der Gastronomie und Großkücheneinrichter längst erreicht. Am stärksten ist er beim Kundendienst zu spüren, wo Unternehmen sich heute schon schwer tun, neue Kunden anzunehmen. Doch auch in der Planung, bei Angeboten und in der Projektabwicklung zeichnen sich Engpässe ab.

Und das bei steigenden Anforderungen an die Mitarbeiter. Hinter allem steht das Dilemma, dass die Branche insgesamt immer weniger Zuspruch erfährt, was sich an den vielen unbesetzten Ausbildungsstellen für Köche am stärksten festmachen lässt.

 Die Verbände der Branche, HKI und VGG, VdF und FCSI sowie GGKA haben nun die Initiative ergriffen und laden zum „Chancengipfel“ am 6. Oktober 2016 nach Berlin ein. Dort werden ihre Repräsentanten für Planer, Berater, Händler, Kundendienst und Hersteller die jetzigen und künftigen Herausforderungen darstellen. Anschließend werden beispielhaft drei Bildungseinrichtungen ihre Sicht und ihre Angebote darlegen: ICA – Institut of Culinary Art, Hochschule Fulda mit dem Bachelor-Studium und Hochschule Albstadt-Sigmaringen bis zum Master-Abschluss. Allen diesen Bildungsangeboten ist gemein, dass sie noch viel mehr Menschen ausbilden könnten, dass die großen Chancen von den Unternehmen der Branche zu wenig in Anspruch genommen werden.

An einer aktiven Beteiligung zur Qualifizierung kommen Unternehmen heute nicht mehr vorbei. Duale Ausbildungen sind heute die angesagte Form, Menschen zu gewinnen und gleichzeitig zu qualifizieren. Doch in der Praxis geht das nur regional, weil IHKs, Berufsschulen und Hochschule kooperieren müssen. Aufgrund der begrenzten Zahl an Mitarbeitern können branchenspezifische Angebote jedoch nur bundesweit angeboten werden. Der Chancengipfel hat den Anspruch, zu Transparenz in den Ausbildungen beizutragen, die Durchlässigkeit der Bildungsangebote unter Beweis zu stellen.

Die Tagung soll aber auch zur Diskussion führen: Was muss die Branche selbst leisten, um als Arbeitsgeber interessanter zu werden? Was sind die Empfehlungen von Personalberatern, Absolventen, Tagungsteilnehmern? Wie können die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten besser kommuniziert werden? Welche Aufgaben kommen auf die Verbände zu, ihre Mitgliedsunternehmen zu unterstützen?

Der „Chancengipfel 2016“ richtet sich an alle Unternehmen der Branche, gleichgültig ob Hersteller, Händler, Planer, Berater oder Dienstleister. Zielgruppe sind in erster Linie die Geschäftsführungen und Personalverantwortlichen, aber natürlich auch alle an den Themen interessierten Mitarbeiter. Die Veranstaltung findet im Estrel-Hotel statt, wo sich im Umfeld der Tagungen Händlergruppen sowie Gremien beteiligter Verbände zu Koppelveranstaltungen treffen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch Sponsoren, damit die Teilnehmergebühr auf 190 Euro gesenkt werden konnte. Die Tagungsgebühr umfasst auch die Teilnahme am Branchenabend im Sage Restaurant.

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Quelle: Fachverband Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e. V. (GGKA)

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